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  Aktuelle Berichte

 

Kinderprogramm "Wir pflanzen für Insekten"

Kohlweißling und Kleiner Fuchs auf der Schleifenblume

Schleifenblume
© by V. Rieber


Bericht mit Bildern über das Kinderprogramm "Wir pflanzen für Insekten" vom 23.Juni 2018


„Die Blumenwiese - wir pflanzen für Insekten“
(v. M. Dreiling)

Nach der Begrüßung marschierten wir zur Kuglerwiese. Bereits auf dem Hinweg wurden einige Pflanzen bestimmt. Oben angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die einen gingen mit Eckhard und Ulrike Insekten beobachten, die anderen mit Brigitte und Katharina Pflanzen bestimmen.

Die Liste der gefundenen Insekten und Tiere ist lang. Neben verschiedenen Schmetterlingen und Wildbienen auch Libellen, Heuschrecken, Rosenkäfer, Tausendfüssler, Junikäfer, Feuerkäfer, Waldameisen, Kellerassel, Wanzen, Zikaden und und und… .

Bei den Pflanzen sind Zittergras, Winterlinde, Klee, Schafgarbe, Hornklee, Spitzwegerich, Wiesensalbei und Klappertopf (erinnert ihr Euch?) bestimmt worden.

Auch eine besondere rosa-grüne Heuschreckenart ist gefunden worden. Sie wird noch bestimmt.

Danach wanderten wir wieder zurück zum NABU-haus. Dort gab es Brezeln und etwas zu trinken.
Die beiden Gruppen tauschten ihre gefundenen und bestimmten Pflanzen und Tiere aus. Nach gelungener Stärkung waren wir bereit zum Bepflanzen der Schale.
Nach dem Einsetzen mussten die Pflanzen noch mit ihrem Namen beschriftet werden. Wer wollte konnte die Tonschalen noch mit Pastellkreide bemalen.

Ganz zum Schluss haben wir noch Fotos gemacht.

Moni

 

  Hier steht unser Informationsblatt "Die Pflanzschale" zur Ansicht und zum Download bereit.

  Pflanzschale


Anzeige und Download der Infos zur NABU-Pflanzschale.pdf

 

 



 


 

Kulturlandschaftspflege


Bericht mit Bildern und Videos über unsere Kulturlandschaftspflegeleistungen



Der NABU Horb e.V. hat, wie seit Jahrzehnten, auch im Jahr 2018 umfangreiche Kulturlandschaftspflegearbeiten geleistet.
Für diese Landschaftspflege ist u.a. auch ein für Mäharbeiten in Steilhängen geeigneter Balkenmäher nötig.
Deshalb hat der NABU Horb e.V. im Jahre 2015 einen hydrostatisch angetriebenen, aktiv gelenkten und sehr wendigen Balkenmäher gekauft.

Über eine Spende für diese Invetition in den aktiven Naturschutz rund um Horb würden wir uns sehr freuen.

Spendenkonten für unsere Naturschutzarbeit in Horb finden Sie hier.


 

Wiesensalbei

Blumenwiese
© by Lambert Straub r

Blumenwiese auf dem Hohenberg in Horb

Blumenwiese
© by L. Straub



Deutscher Fransenenzian (Gentianella germanica)
auf der Wacholderheide in Mühringen

Fransenenzian

 

Die folgenden Bilder und ein Video zeigen den Einsatz des Balkenmähers in einem Magerrasensteilhang, im Naturdenkmal Kohlhalde, in Mühringen.


© Hr. Ralf Dreiling

Download Video (MP4) and watch it with your favorite video player

Balkenmähereinsatz im Steilhang
© Hr. Ralf Dreiling

Balkenmähereinsatz im Steilhang
© Hr. Ralf Dreiling

Balkenmähereinsatz im Steilhang
© Hr. Ralf Dreiling

 


 

Hornissenschutz


Bauanleitung für ein Hornissenhaus

Der NABU Horb e.V. setzt sich für den Schutz der Hornissen ein.

Mit der Anbringung eines Hornissenhauses (Ansiedlungsnistkasten) sorgen Sie für die Arterhaltung, haben Gelegenheit zur Hornissenbeobachtung und fördern so ein positives Verhalten des Menschen zu Hornissen.


Die Bauanleitung für ein Hornissenhaus, die unser Hornissen-Fachberater
Herrn R. Dreiling konzipiert hat, finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

NABU_Horb_BA_Hornissenhaus.pdf



 


 

Gutachten und Stellungnahmen zu den ehemals geplanten Windenergieanlagen in Horb


Pressemitteilung des NABU Baden-Württemberg 18.8.2013

NABU: Windkraft im Großen Hau in Horb nicht zulässig

Der NABU-Landesverband Baden-Württemberg positioniert sich klar gegen die angedachten Windkraftanlagen im Großen Hau in Horb. Die Naturschützer begrüßen die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe. „Die vorliegenden Daten der Gutachter sind eindeutig: Rund um den Großen Hau brüten und jagen ausgesprochen viele Rotmilane.“

„Deshalb ist es völlig richtig, dass die Windmühlen an dieser Stelle nicht genehmigt werden“, erklärt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann.

Die Pressemitteilung finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

NABU-BW_PM_WEA_Horb.pdf



Der NABU-Horb hat aus Sorge um die windkraftsensiblen Greifvögel im Waldgebiet Großer Hau / Seewald den Spezialisten Jochen Walz (Dipl. Bio-Geograph und Freier Ökologe) mit einer umfangreichen Untersuchung im Zeitraum von Juni bis August 2012 beauftragt. Herr Walz sollte alle windkraftsensiblen und gefährdeten Greifvögel untersuchen, ihre Brutreviere lokalisieren und ihre Flugbewegungen über dem Waldgebiet beobachten und erfassen.

Herr Walz ist in Baden-Württemberg einer der führenden Milan Spezialisten, der schon viele Untersuchungen zum Thema Rot- und Schwarzmilan durchgeführt hat (u.a. auch für die LUBW) und durch zahlreiche Fachveröffentlichungen bekannt ist.

Im Untersuchungsgebiet (Großer Hau / Seewald) konnte Herr Walz die Brutreviere folgender kollisionsgefährdeter Vogelarten feststellen und lokalisieren:

Innerhalb 1 km zur Planungsfläche:
2 Rotmilan-Reviere mit Nachwuchs
1 Rotmilan-Revier, Brut nicht erfolgreich
1 Schwarzmilan-Revier
1 Wespenbussard-Revier mit Nachwuchs (3 Jungvögel)
1 Wespenbussard-Revierverdacht (2 Jungvögel)
1 Baumfalken-Revier
2 Rotmilan Jungesellen


Innerhalb 1,2 bis 2,3 km zur Planungsfläche:
7 weitere Rotmilan-Reviere mit 5 erfolgreichen Bruten.
2-3 zusätzliche Rotmilan-Reviere werden östlich und südöstlich des Großen Hau vermutet (dort wurde bisher nicht explizit untersucht)

Die Rotmilan-Dichte in dem Gebiet ist laut Herrn Walz ausgesprochen hoch.

Die Untersuchung der Flugbewegungen von Rot- und Schwarzmilanen sowie Wespenbussarden ergab, dass alle Waldbereiche regelmäßig von den Vögeln überflogen werden und daher zu den regelmäßigen Aktionsräumen der Vögel gehören (siehe Visualisierung nach Tabelle von J-Walz).

Herr Walz kam in seinem Bericht zu folgender Bewertung:

...“Eine Ausnahmeregelung kommt für diesen Fall nicht in Betracht, da der Planungsbereich intensiv von mehreren der angeführten Revier-Paare zur Nahrungssuche überflogen wird, womit dieser Bestandteil der regelmäßigen Aktionsräume ist. ...”

...“Neben den Revierpaaren wird der Wald von weiteren Individuen „kollisionsgefährdeter Greifvogelarten“ überflogen. Der Wald wird nicht nur überflogen, sondern zumindest die Bereiche der Bahnlinie und die große Lichtung am Ihlinger Berg werden auch bejagt…”

...“Von der Errichtung eines Windparks im Bereich Großer Hau/Seewald ist daher dringend abzuraten.”

Den gesamten Bericht inklusive Visualisierung der Flugbewegungen und Tabuzonen finden sie unter den nachfolgenden Links:

Bericht zur Erfassung von Milan-Revieren.pdf



Überflugkarte mit Tabuzonen.pdf




Die Stellungnahme des NABU Horb e.V. im Namen des NABU Landesverbands Baden-Württemberg e.V. zur Aufstellung des sachlichen Teilflächennutzungs- plans und Errichtung eines Windparks im Waldgebiet “Großer Hau” zwischen Dießen, Bittelbronn, Grünmettstetten und Rexingen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:


Stellungnahme_NABU_zu_TFN_Horb.pdf




Fragen des NABU Horb e.V. an Herrn Peter Südbeck mit Antworten vom 17.03.2013
im Zusammenhang mit Gutachten und den Planungen zum Windparkprojekt der Verwaltungsgemeinschaft Horb im Waldgebiet „Großer Hau” finden Sie unter dem nachfolgenden Link:


QaA_Suedbeck_NABU-Kommentar.pdf





Die Stellungnahme des Büros für angewandte Landschaftsökologie
ÖKOTOP K.Mammen & U. Mammen GbR
zum Windparkprojekt der Verwaltungsgemeinschaft Horb im Waldgebiet „Großer Hau” im Auftrag des NABU Horb e.V. finden Sie unter dem nachfolgenden Link:


Oekotop_Ubbo-Mammen_Stellungnahme_Horb_fin_28042013.pdf


 

 

 

So können Sie uns helfen
  Sie können unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützen:

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Spenden Sie für unsere Projekte in Horb

Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit




 

 

 

Rotmilan
 
  Rotmilan
© Th. Kraft CC BY-SA 2.5

Rotmilan (Milvus milvus)

 

 

 

 
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