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  Aktuelle Berichte

 

NABU-Nisthilfen für Vögel am Mühlkanal und am Neckar in Horb


Nistkasten
© by PAG



Download der Beschreibungen unserer Nisthilfen für Vögel am Mühlkanal und am Neckar in Horb und mit Berichten über die Bruterfolge und die jährliche Nistkastenwartung seit 2012. (300 MB, Formate: pdf und MS Excel. Zip-Datei entpacken und pdf-Datei oder Excel-Datei starten )

 

 

Avifaunistisches Gutachten des NABU Horb e.V.

Rotmilan mit Beute (Milvus milvus)

Rotmilan (Milvus milvus)
© by Lambert Straub

Ornithologische Gutachten zu vier geplanten Vorrangzonen für Windenergienutzung auf der Gemarkung Loßburg (Landkreis Freudenstadt).

Auftraggeber:
NABU Naturschutzbund Horb e.V.

Auftragnehmer:
BIOPLAN
Angewandte Biologie & Planung
Grabenstr. 40
72070 Tübingen


Kurze Historie und Begründung der Auftragsvergabe durch den NABU Horb e.V. zur Erstellung eines Ornithologischen Gutachtens zu vier geplanten Vorrangzonen für Windenergienutzung auf der Gemarkung Loßburg

Der NABU Horb ist als der für Loßburg zuständige Naturschutzverein seit Kenntnis des Verfahrens 2017 (zu dem er damals auch eine Stellungnahme abgegeben hatte) auf die Gemeinde Loßburg zugegangen, um mit der Verwaltung konstruktiv zusammenzuarbeiten.

So hat der NABU Horb der Verwaltung in Loßburg den Vorschlag gemacht, dass man sich auf einen Gutachter einigt, der fachlich gute und ergebnisoffene (neutrale) Untersuchungen macht.

Unsere Gutachtervorschläge wurden von der Verwaltung in Loßburg aber leider nicht angenommen. Die Verwaltung in Loßburg hat sich dann (entgegen den Empfehlungen des NABU Horb) für einen Gutachter entschieden, der dem NABU schon mehrfach durch umstrittene Gutachten aufgefallen ist.

Da der NABU Horb, zu diesem Gutachterbüro kein Vertrauen hatte, hat er sich entschieden, in Loßburg eigene avifaunistische Untersuchungen bezüglich windkraftsensibler Vogelarten von einem erfahrenen und unabhängigen Gutachterbüro machen zu lassen.

Unser avifaunistisches Gutachten zu den Vorrangzonen in Loßburg können Sie hier einsehen.


Hier steht das Ornithologische Gutachten zu vier geplanten Vorrangzonen für Windenergienutzung auf der Gemarkung Loßburg (Landkreis Freudenstadt) zur Ansicht und zum Download bereit.

 

Gutachten


Download des Gutachtens

 

 



 


 

Kulturlandschaftspflege


Bericht mit Bildern und Videos über unsere Kulturlandschaftspflegeleistungen



Der NABU Horb e.V. hat, wie seit Jahrzehnten, auch im Jahr 2020 umfangreiche Kulturlandschaftspflegearbeiten geleistet.

Ca. 8 Hektar, Feuchtbiotope, Magerrasen-Hangwiesen und Wacholderheiden, wurden gemäht und das Schnittgut von Hand von den Landschaftspflegeflächen entfernt.

Für diese Landschaftspflege ist u.a. auch ein für Mäharbeiten in Steilhängen geeigneter Balkenmäher nötig.
Deshalb hat der NABU Horb e.V. im Jahre 2015 einen hydrostatisch angetriebenen, aktiv gelenkten und sehr wendigen Balkenmäher gekauft.

Über eine Spende für diese Investition in den aktiven Naturschutz rund um Horb würden wir uns sehr freuen.

Spendenkonten für unsere Naturschutzarbeit in Horb finden Sie hier.


 

Wiesensalbei (Salvia pratensis)

Blumenwiese
© by Lambert Straub r

Blumenwiese auf dem Hohenberg in Horb

Blumenwiese
© by L. Straub



Deutscher Fransenenzian (Gentianella germanica)
auf der Wacholderheide in Mühringen

Fransenenzian

 

Die folgenden Bilder und ein Video zeigen den Einsatz des Balkenmähers in einem Magerrasensteilhang, im Naturdenkmal Kohlhalde, in Mühringen.


© Hr. Ralf Dreiling

Download Video (MP4) and watch it with your favorite video player

Balkenmähereinsatz im Steilhang
© Hr. Ralf Dreiling

Balkenmähereinsatz im Steilhang
© Hr. Ralf Dreiling

Balkenmähereinsatz im Steilhang
© Hr. Ralf Dreiling

Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum)

Riemenzunge
© by Lambert Straub

 


 

Kinderferienprogramm "Tiere im und am Wasser" mit dem Ökomobil

Das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe bei den Isenburger Teichen

Oekomobi
© by K. Schmidt


Presseartikel zur Veranstaltung „Tiere rund ums Wasser“ des Horber Ferienprogramms am 05.08.2019 in Isenburg, organisiert vom NABU Horb
(Text: K. Schmidt)


„Larissa Laus“, „Marlo Marder“, „Arwen … Adler!“ Noch etwas morgenmüde stehen 14 Horber Mädchen und Jungen und drei Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Karlsruhe vor einem bunten LKW im Kreis und begrüßen sich. Zu ihrem Vornamen sollten die Kinder ein einheimisches Tier nennen, das mit demselben Anfangsbuchstaben beginnt. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Zum Schluss stellt Herr Gramlich („Ralf Raketenwurmkäfer“) den Teilnehmern des Horber Ferienprogramms auch den bunten LKW vor: das Ökomobil. „Öko“ steht für Ökologie, für das Erforschen der Tiere und Pflanzen, die um uns herum leben. Und „Mobil“ steht für Bewegung, denn das Ökomobil ist ein rollendes Naturschutzlabor. Auf Einladung des NABU Horb e. V. macht es heute in Isenburg Station.

An Bord hat das Ökomobil alles, was die jungen Naturforscher brauchen, um die Natur rund um die Isenburger Teiche zu entdecken und zu erleben. Ausgerüstet mit Keschern, Sieben, weißen Kunststoffschalen und einem Pinsel machen sich die Kinder daran, nach den Bewohnern der Teiche zu suchen und sie behutsam einzufangen. Eifrig pinseln die Kinder kleine Tiere aus dem Sieb in ihre Sammelschalen. Würde man sie mit den Fingern greifen, könnte man die Tiere viel zu leicht verletzen. Anschließend balancieren die Naturforscher ihre Funde ins Ökomobil. Der Laderaum des LKWs birgt insgesamt sechs Arbeitstische, an denen bis zu 24 Gäste forschen können, sogar zwei Mikroskope stehen auf jedem Tisch. „Als Naturforscher muss man genau hinschauen“, erklärt Herr Gramlich. Das Motto des heutigen Tages lautet daher: „Fokus-Blick einschalten!“

Die Kinder finden Wasserläufer, Flohkrebse, Schnecken und jede Menge Larven. Larven heißen die Jugendstadien von zum Beispiel Mücken, Libellen, Eintagsfliegen und Molchen, die den erwachsenen Tieren kaum ähnlich sehen. Die verrückten Verhaltensweisen und Verwandlungen einer besonderen Tiergruppe stehen im Mittelpunkt der Spielpausen zwischen den Forschungsexpeditionen. So verwandeln sich Herr Gramlich und die Kinder in eine Libellenlarve und begeben sich gemeinsam mit verbundenen Augen auf eine Fantasiereise. Sie erkunden als kleine Larve ihr „Gewässer“ (Hügel und Gräben), bis sie sich schließlich an einen schwankenden „Grashalm“ (gespanntes Seil) heften und als stolze Libelle aus der Larvenhülle schlüpfen. Schnell ist von der anfänglichen Morgenmüdigkeit nichts mehr zu spüren und am Ende dieses Vormittags sind sich alle Naturforscher einig: Die Isenburger Teiche stecken voller Leben. Jedes Tier hat eine spannende Geschichte zu erzählen, die es zu entdecken lohnt. – Fokus-Blick an!

Informationen über das Pflegegebiet Isenburger Teiche:
Die drei Teiche im Isenburger Tal wurden 1990 vom NABU Horb e. V. angelegt. Seitdem pflegt der Verein dieses Feuchtbiotop regelmäßig, damit die Wasserflächen offen bleiben und nicht verlanden. Das 40 ar große Pflegegebiet ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Isenburger Tal. In und um die Teiche lebt eine artenreiche Gemeinschaft aus Tieren und Pflanzen. Typisch sind zum Beispiel Teichfrosch, Bergmolch, Mosaik- und Azurjungfer (Libellen), Gelbrandkäfer, Brunnenkresse und Rossminze.

Die nächste Aktion zur Pflege der Isenburger Teiche findet im September statt. Die Pflegeeinsätze des NABU Horb sind offen für alle, die sich für den Erhalt der Lebensräume in und um Horb tatkräftig engagieren möchten. Den genauen Termin der Einsätze in Isenburg und in allen anderen Pflegegebieten (meist samstags) gibt der Verein ab September auf seiner Internetseite www.nabu-horb.de bekannt. Neue Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen.


Oekomobi
© by K. Schmidt

Oekomobi
© by K. Schmidt

Oekomobi
© by K. Schmidt


Gelbrandkäfer oder Gemeine Gelbrand (Dytiscus marginalis)

Gelbrandkäfer
© by L. Straub


Teichfrosch (Pelophylax kl. esculentus, Pelophylax „esculentus“ oder Rana „esculenta“)

Teichfrosch
© by J. Straub


Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) i

Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) i
© by J. Straub



 


 

Kinderprogramm "Wir pflanzen für Insekten"

Kohlweißling und Kleiner Fuchs auf der Schleifenblume

Schleifenblume
© by V. Rieber


Bericht mit Bildern über das Kinderprogramm "Wir pflanzen für Insekten" vom 23.Juni 2018


„Die Blumenwiese - wir pflanzen für Insekten“
(v. M. Dreiling)

Nach der Begrüßung marschierten wir zur Kuglerwiese. Bereits auf dem Hinweg wurden einige Pflanzen bestimmt. Oben angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die einen gingen mit Eckhard und Ulrike Insekten beobachten, die anderen mit Brigitte und Katharina Pflanzen bestimmen.

Die Liste der gefundenen Insekten und Tiere ist lang. Neben verschiedenen Schmetterlingen und Wildbienen auch Libellen, Heuschrecken, Rosenkäfer, Tausendfüssler, Junikäfer, Feuerkäfer, Waldameisen, Kellerassel, Wanzen, Zikaden und und und… .

Bei den Pflanzen sind Zittergras, Winterlinde, Klee, Schafgarbe, Hornklee, Spitzwegerich, Wiesensalbei und Klappertopf (erinnert ihr Euch?) bestimmt worden.

Auch eine besondere rosa-grüne Heuschreckenart ist gefunden worden. Sie wird noch bestimmt.

Danach wanderten wir wieder zurück zum NABU-haus. Dort gab es Brezeln und etwas zu trinken.
Die beiden Gruppen tauschten ihre gefundenen und bestimmten Pflanzen und Tiere aus. Nach gelungener Stärkung waren wir bereit zum Bepflanzen der Schale.
Nach dem Einsetzen mussten die Pflanzen noch mit ihrem Namen beschriftet werden. Wer wollte konnte die Tonschalen noch mit Pastellkreide bemalen.

Ganz zum Schluss haben wir noch Fotos gemacht.

Moni

 

  Hier steht unser Informationsblatt "Die Pflanzschale" zur Ansicht und zum Download bereit.

  Pflanzschale


Anzeige und Download der Infos zur NABU-Pflanzschale.pdf

 

 



 


 

Hornissenschutz


Bauanleitung für ein Hornissenhaus

Der NABU Horb e.V. setzt sich für den Schutz der Hornissen ein.

Mit der Anbringung eines Hornissenhauses (Ansiedlungsnistkasten) sorgen Sie für die Arterhaltung, haben Gelegenheit zur Hornissenbeobachtung und fördern so ein positives Verhalten des Menschen zu Hornissen.


Die Bauanleitung für ein Hornissenhaus, die unser Hornissen-Fachberater
Herrn R. Dreiling konzipiert hat, finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

NABU_Horb_BA_Hornissenhaus.pdf



 


 

Gutachten und Stellungnahmen zu den ehemals geplanten Windenergieanlagen in Horb


Pressemitteilung des NABU Baden-Württemberg 18.8.2013

NABU: Windkraft im Großen Hau in Horb nicht zulässig

Der NABU-Landesverband Baden-Württemberg positioniert sich klar gegen die angedachten Windkraftanlagen im Großen Hau in Horb. Die Naturschützer begrüßen die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe. „Die vorliegenden Daten der Gutachter sind eindeutig: Rund um den Großen Hau brüten und jagen ausgesprochen viele Rotmilane.“

„Deshalb ist es völlig richtig, dass die Windmühlen an dieser Stelle nicht genehmigt werden“, erklärt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann.

Die Pressemitteilung finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

NABU-BW_PM_WEA_Horb.pdf



Der NABU-Horb hat aus Sorge um die windkraftsensiblen Greifvögel im Waldgebiet Großer Hau / Seewald den Spezialisten Jochen Walz (Dipl. Bio-Geograph und Freier Ökologe) mit einer umfangreichen Untersuchung im Zeitraum von Juni bis August 2012 beauftragt. Herr Walz sollte alle windkraftsensiblen und gefährdeten Greifvögel untersuchen, ihre Brutreviere lokalisieren und ihre Flugbewegungen über dem Waldgebiet beobachten und erfassen.

Herr Walz ist in Baden-Württemberg einer der führenden Milan Spezialisten, der schon viele Untersuchungen zum Thema Rot- und Schwarzmilan durchgeführt hat (u.a. auch für die LUBW) und durch zahlreiche Fachveröffentlichungen bekannt ist.

Im Untersuchungsgebiet (Großer Hau / Seewald) konnte Herr Walz die Brutreviere folgender kollisionsgefährdeter Vogelarten feststellen und lokalisieren:

Innerhalb 1 km zur Planungsfläche:
2 Rotmilan-Reviere mit Nachwuchs
1 Rotmilan-Revier, Brut nicht erfolgreich
1 Schwarzmilan-Revier
1 Wespenbussard-Revier mit Nachwuchs (3 Jungvögel)
1 Wespenbussard-Revierverdacht (2 Jungvögel)
1 Baumfalken-Revier
2 Rotmilan Jungesellen


Innerhalb 1,2 bis 2,3 km zur Planungsfläche:
7 weitere Rotmilan-Reviere mit 5 erfolgreichen Bruten.
2-3 zusätzliche Rotmilan-Reviere werden östlich und südöstlich des Großen Hau vermutet (dort wurde bisher nicht explizit untersucht)

Die Rotmilan-Dichte in dem Gebiet ist laut Herrn Walz ausgesprochen hoch.

Die Untersuchung der Flugbewegungen von Rot- und Schwarzmilanen sowie Wespenbussarden ergab, dass alle Waldbereiche regelmäßig von den Vögeln überflogen werden und daher zu den regelmäßigen Aktionsräumen der Vögel gehören (siehe Visualisierung nach Tabelle von J-Walz).

Herr Walz kam in seinem Bericht zu folgender Bewertung:

...“Eine Ausnahmeregelung kommt für diesen Fall nicht in Betracht, da der Planungsbereich intensiv von mehreren der angeführten Revier-Paare zur Nahrungssuche überflogen wird, womit dieser Bestandteil der regelmäßigen Aktionsräume ist. ...”

...“Neben den Revierpaaren wird der Wald von weiteren Individuen „kollisionsgefährdeter Greifvogelarten“ überflogen. Der Wald wird nicht nur überflogen, sondern zumindest die Bereiche der Bahnlinie und die große Lichtung am Ihlinger Berg werden auch bejagt…”

...“Von der Errichtung eines Windparks im Bereich Großer Hau/Seewald ist daher dringend abzuraten.”

Den gesamten Bericht inklusive Visualisierung der Flugbewegungen und Tabuzonen finden sie unter den nachfolgenden Links:

Bericht zur Erfassung von Milan-Revieren.pdf



Überflugkarte mit Tabuzonen.pdf




Die Stellungnahme des NABU Horb e.V. im Namen des NABU Landesverbands Baden-Württemberg e.V. zur Aufstellung des sachlichen Teilflächennutzungs- plans und Errichtung eines Windparks im Waldgebiet “Großer Hau” zwischen Dießen, Bittelbronn, Grünmettstetten und Rexingen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:


Stellungnahme_NABU_zu_TFN_Horb.pdf




Fragen des NABU Horb e.V. an Herrn Peter Südbeck mit Antworten vom 17.03.2013
im Zusammenhang mit Gutachten und den Planungen zum Windparkprojekt der Verwaltungsgemeinschaft Horb im Waldgebiet „Großer Hau” finden Sie unter dem nachfolgenden Link:


QaA_Suedbeck_NABU-Kommentar.pdf




 

 

 

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Rotmilan
 
  Rotmilan
© Th. Kraft CC BY-SA 2.5

Rotmilan (Milvus milvus)

 

 

 

 
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